Spielplatz wird Generationenpark
Rumbach: Finanzierung soll mit Preisgeldern und Zuschüssen erfolgen

Rumbach. Einen Generationenpark will die Gemeinde beim Spielplatz in den Heuwiesen und rund um den Dorfweiher anlegen. Ein entsprechender Beschluss wurde in der Gemeinderatssitzung am Montagabend einstimmig gefasst.

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Beim Spielplatz in den Heuwiesen plant die Ortsgemeinde Rumbach die Anlage eines Generationenparks. Dieser Beschluss wurde vom Gemeinderat einstimmig gefasst. (Foto: Hagen)
   
 
Da der Spielplatz sich in einem maroden Zustand befindet und saniert werden muss, bot sich nach dem Dorferneuerungskonzept ein solches Projekt an. Ortsbürgermeisterin Heidelinde Koslowski legte ihren Ratsmitgliedern Pläne für einen solchen Park vor, die von der Verwaltung der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland erstellt wurden. Da sich am Spielplatz besonders auch Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln aufhielten, stelle ein Generationenpark etwas Besonderes dar. So etwas gebe es noch nicht, erklärte das Ortsoberhaupt. Die Pläne sehen neben dem erneuerten Spielplatz beispielsweise Bewegungs-, Übungsgeräte und Sitzgruppen für Ältere vor. Auch soll die bereits bestehende Kneippanlage integriert werden. "Die Kosten sollen 85000 Euro nicht überschreiten", betonte Koslowski. Aus dem allgemeinen Haushalt sollen dafür keine Gelder bereitgestellt werden. Die Finanzierung soll über Preisgelder aus den letzten Auszeichnungen der Gemeinde, über Zuschüsse in Höhe von rund 70 Prozent durch das Land und über Eigenleistungen erfolgen. Der Förderkreis, der sich in den vergangenen Jahren stark für den Ort einsetzte, könnte danach beispielsweise ein Spielgerät finanzieren. "Es ist ein richtiges Dorferneuerungskonzept", freute sich Koslowski. In der Ratssitzung informierte Klaus Meichel von der Verbandsgemeindeverwaltung über das Vorgehen zur Verbesserung der Breitbandversorgung in der Ortsgemeinde. Danach werde es keine kreisweite Lösung geben. Einem Interessenbekundungsverfahren solle eine Ausschreibung für Breitbandanbieter erfolgen, informierte Meichel. Orte wie bereits die Sauertalgemeinden könnten sich auch zusammenschließen um die Internetverbindungen zu verbessern. Laut Meichel gibt es in Rumbach bisher bereits 325 Interessenten für eine verbesserte Situation. Der Gemeinderat beschloss einstimmig einen Verzicht der Übertragung der ganzen Prozedere auf den Landkreis. Wie bereits in Ludwigswinkel (die PZ berichtete) verabschiedete der Gemeinderat auch in Rumbach einstimmig eine Resolution für einen "finanziellen Rettungsschirm" für Ortsgemeinden. In der Resolution wird eine verbesserte Finanzausstattung der Kommunen gefordert. Die Ortsbürgermeisterin informierte, dass am Dienstag, 11. Mai, zwischen 9 und 11 Uhr eine Begehung zum Finale des Wettbewerbes "Unser Dorf hat Zukunft" stattfindet. Aus zwölf Gemeinden des Landes Rheinland-Pfalz, darunter auch Ludwigswinkel, werde dann ein Ort ausgewählt, der am Bundesentscheid teilnehmen darf. Am 27. März um 15 Uhr werden die Markgräfin und Landrat Hans Jörg Duppre in Rumbach einen Baum pflanzen. Treffpunkt ist am Kelterhaus, informierte Koslowski weiter. (ntz)
© Copyright Pirmasenser Zeitung • Mittwoch, 10. März 2010



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