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Lokalsport 12.08.2017

Abgezocktheit spricht für FKP

Fußball: Kaiserslauterer Betzenberg ist für den FK Pirmasens ein gutes Pflaster

Der 1. FC Kaiserslautern II ist für den FK Pirmasens ein dankbarer Gegner. In den letzten drei Jahren hat „die Klub“ von sechs Spielen vier gewonnen. Auch auf dem Betzenberg fällt die Pirmasenser Bilanz positiv aus: In drei Partien ging der FKP zweimal als Sieger vom Platz. So soll es nach dem Willen von FKP-Co-Trainer Jens Schaufler auch heute wieder sein, wenn sich die beiden Regionalliga-Absteiger am dritten Spieltag der Fußball-Oberliga im Fritz-Walter-Stadion gegenüber stehen.

„Wir wollen gewinnen, für uns spricht die Erfahrung. Es ist wichtig, gegen das junge Lauterer Team früh in Führung zu gehen“, gibt Schaufler die Marschrichtung vor. Seiner Meinung nach spricht die größere Abgezocktheit für den FKP. Das FCK-Team ist mit einem Altersdurchschnitt von unter 20 Jahren blutjung. „Das ist eine technisch und taktisch hervorragend ausgebildete Mannschaft, die spielerische Lösungsmöglichkeiten sucht. Aber für die Meisten ist es die erste Saison im Herrenfußball, was wir zu unserem Vorteil nutzen wollen“, sagt Schaufler.
Was ebenfalls für den FKP spricht, ist die Eingespieltheit der Truppe, die sich zum Großteil länger kennt. „Beim FCK II hat es einen kompletten Aderlass gegeben. Aus der letzten Saison sind höchstens noch zwei Spieler dabei“, weiß Schaufler.
Vom Gegner hat der Pirmasenser Übungsleiter dennoch eine hohe Meinung. Das Team von Trainer Hans Werner Moser werde sich sicher nicht in die eigene Hälfte zurückziehen und dem FKP das Kommando überlassen. Von seiner Mannschaft fordert Schaufler daher vom Anpfiff weg eine gewisse Aggressivität und Körpersprache. „Es ist für jeden Fußballer geil, in so einem Stadion zu spielen – gerade wo wir dort in den letzten Jahren auch noch richtig gute Leistungen gezeigt haben“, erklärt der Pirmasenser Trainer. Seinen Eindrücken zufolge ist die lange Trainingswoche – von Samstag bis Donnerstag mit nur einem freien Tag am Sonntag – fast optimal für den FKP gelaufen. „Wir haben unser Offensivspiel mit dem Ball weiterentwickelt. In der Oberliga kommen wir zu mehr Ballbesitz als in der Regionalliga, wo wir meist mit langen Diagonalbällen über die Abwehr auf die Außenpositionen agiert haben. “ Gegen die überwiegend defensiver stehenden Teams ist ein anderes System mit mehr Kurzpassspiel nötig. „Dafür muss die Passsicherheit gewährleistet sein und wir brauchen vorne sichere Zielspieler.“
Auch wenn sich der FKP-Trainer im Vorfeld nicht auf die erste Elf gegen die „Kleinen Roten Teufel“ festlegen will, werden diese Zielspieler im Sturmzentrum wohl wieder Dennis Krob und Christopher Ludy heißen. Ob Felix Bürger und Patrick Freyer in die erste Elf stoßen werden, lässt Jens Schaufler offen: „Mit ihrer Erfahrung sind die beiden immer eine Option, aber auch Jan Luca Rebmann und Yannick Osee sind ganz nah an der Startelf dran“, schürt er den Konkurrenzkampf.
Wieder im Tor zurück ist nach seiner Rotsperre Daniel Kläs. „Er ist unsere Nummer eins, aber auch Oliver Seitz hat seine Sache als Vertreter in der vergangenen Woche sehr ordentlich gemacht“, lobt Jens Schaufler. Kapitän Sebastian Reinert, der am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist, wird dem FK Pirmasens wahrscheinlich erst wieder im Herbst zur Verfügung stehen.