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Lokalsport 07.10.2017

„Die Klub“ fährt mit breiter Brust zum Pfalzderby

Fußball: FKP-Trainer Peter Tretter setzt bei TuS Mechtersheim auf Tor-Express – Jonas Singer wieder fit – Dennis Krob verletzt

Wie oft trifft der Tor-Express (38 Tore in zwölf Spielen) von Fußball-Oberligist FK Pirmasens heute im Pfalzderby beim TuS Mechtersheim? Die Tretter-Elf will mit einem weiteren Sieg in der Erfolgsspur bleiben und den zweiten Tabellenplatz festigen. „Wir fahren mit breiter Brust, aber nicht arrogant nach Mechtersheim. Die Spiele dort waren stets ganz enge Kisten“, erinnert sich FKP-Cheftrainer Peter Tretter, der vor der Torgefährlichkeit von TuS-Leistungsträger Eric Veth ausdrücklich warnt.

FKP-Spielbeobachter Michael Seibel hat den heutigen Gegner im Heimspiel gegen Hertha Wiesbach und beim FC Homburg unter die Lupe genommen. „Die 0:1-Heimniederlage gegen Wiesbach war für Mechtersheim sehr unglücklich“, berichtet Peter Tretter. „Wir müssen auch heute wie zuletzt gegen den SV Gonsenheim die Ruhe bewahren und Geduld zeigen. Wir wollen agieren und gestalten, aber auch nicht ins offene Messer laufen. Wir freuen uns auf das Derby und wollen die drei Punkte mitnehmen“, sagt Peter Tretter, der sich unter der Woche den kommenden Verbands-Pokalgegner Wormatia Worms beim 1:0-Regionalliga-Sieg bei Schott Mainz angesehen hat.
Bis auf den verletzten Dennis Krob stehen Peter Tretter alle Spieler zur Verfügung, auch wieder Jonas Singer und der zuletzt wegen einer Verletzung ausgewechselte Christian Grimm.
„Ein Unentschieden gegen den FK Pirmasens, wäre für uns ein Mega-Punkt“, zeigt Selim Öztürk (31), Trainer vom TuS Mechtersheim ganz großen Respekt vor dem heutigen Gegner. „Der FC Homburg wird Meister und der FKP wird Vizemeister. Das sind die beiden Top-Mannschaften in der Oberliga“, weiß Selim Öztürk, einst Trainer der A-Jugend-Regionalliga-Mannschaft vom Ludwigshafener SC, mit der er unter anderem den lukrativen Inselcup gewinnen konnte und das mit Siegen gegen Crystal Palace und die damals von Julian Nagelsmann trainierte A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft der TSG Hoffenheim.
Der in Viernheim lebende Selim Öztürk, der als Trainer unter anderem bei Roger Schmidt, Tayfun Korkut, Domenico Tedesco und Kenan Kocak hospitierte, legt sehr großen Wert auf Strukturen. „Mir geht es um viel Ballbesitz und ein hohes Spieltempo mit Pressing und Gegen-Pressing“, sagt Selim Öztürk, der hofft, das er heute wieder mit dem zuletzt angeschlagenen, torgefährlichen Mittelstürmer Eric Veth (einst SC Hauenstein und Arminia Ludwigshafen) planen kann. „Meine Mannschaft hat mich bislang spielerisch noch nicht enttäuscht. Wir waren gegen Hertha Wiesbach die dominierende Mannschaft, schießen aber kein Tor. In Trier haben wir ein starkes Spiel gemacht, beim FC Homburg haben wir zwei Großchancen, die wir nicht verwerten und kassieren im Gegenzug das 1:0. Das darf uns heute gegen den FK Pirmasens nicht noch einmal passieren.“