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Kultur 05.10.2017

Dirigent Steffens an der Klarinette

Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielt Mozart und Beethoven in der Pirmasenser Festhalle

Das Festival Euroclassic wird morgen, Freitag, 6. Oktober, um 20 Uhr in der Festhalle mit einem Sinfoniekonzert der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz fortgesetzt. Die Leitung hat diesmal wieder Karl-Heinz Steffens, der aber auch als Solist mit der Klarinette auftritt. Karten gibt es noch im Rathaus am Exerzierplatz.
Karl-Heinz Steffens ist seit 2009 Generalmusikdirektor der Staatsphilharmonie und seit August 2016 zudem Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper in Oslo. Steffens ist mittlerweile zu einem international gefragten Dirigenten, nicht nur im sinfonischen Bereich, sondern auch im Opernfach geworden. Vor seiner Tätigkeit als Dirigent war er Soloklarinettist des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks und der Berliner Philharmoniker.
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz erhielt dreimal den begehrten ECHO Klassik, 2013 in der Kategorie „Klassik für Kinder“, 2014 in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ und 2015 als „Orchester des Jahres“. Der Deutsche Musikverleger-Verband wird das Orchester unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens und Intendant Prof. Michael Kaufmann für das „Beste Konzertprogramm der Saison 2016/2017“ auszeichnen. Zur Zeit bringen Steffens und die Staatsphilharmonie in einem mehrjährigen Zyklus sämtliche Sinfonien von Anton Bruckner in den vier Domen des Bundeslandes zur Aufführung.
Das Konzert in Pirmasens ist ein ausgesprochen klassisches mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Zunächst erklingt das Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622, von Mozart, bei dem Karl-Heinz Steffens den Solopart spielen wird. Das Klarinettenkonzert ist ein Spätwerk des großen Komponisten, wo bei aller Heiterkeit und Lebensbejahung auch immer wieder Abgeklärtheit und ein wenig Melancholie durchscheinen. Nach der Pause steht Beethovens Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68, die sogenannte „Pastorale“, auf dem Programm. Beethoven hat sie zusammen mit seiner „Eroica“ uraufgeführt und beide Sinfonien immer im Zusammenhang gesehen. Bei seiner 6. Sinfonie hat er sich der damals beliebten „musikalischen Malerei“ zugewandt. So sind die vier Sätze auch überschrieben mit „Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande“, „Szene am Bach“ mit den berühmten Vogelstimmen, „Lustiges Zusammensein der Landleute“ mit dem heraufziehenden Gewitter, und schließlich „Hirtengesang: Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm“. Dazu schrieb Beethoven selbst: „Auch ohne Beschreibungen wird man das Ganze, welches mehr Empfindung als Tongemälde ist, erkennen “. (bl)