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Kultur 06.10.2017

Ein Abend so bunt wie die JuKuWe

20 Jahre Jugendkulturtage in Pirmasens gefeiert – Farbenfrohes Museum

Wer den Eingangsbereich der Jugendkulturwerkstatt (JuKuWe) Pirmasens betrat, wurde von einem Meer aus Luftballons mit beschrifteten Kärtchen empfangen. Auf ihnen hatten Kinder und Jugendliche ihre Definition von Jugendkultur verewigt und sich Gedanken über deren Veränderung in den letzten Jahren gemacht.
Hintergrund dieser bunten Aktion war die am Abend stattfindende Abschlussveranstaltung der 20. Jugendkulturtage in Pirmasens. Die bunten Wegweiser dienten jedoch nicht nur als Dekoration, sondern waren Teil einer großen Ausstellung rund um die vergangenen Jugendkulturtage.
Seit 19 Jahren sorgen die JuKuWe und das Jugendhaus One im Rahmen der Jugendkulturtage für eine abwechslungsreiche und kreative Umsetzung des Themas „Jugendkultur“. Facettenreich wird die jährlich wechselnde Thematik in verschiedenen künstlerischen Sparten erarbeitet und anschließend präsentiert. Wichtig ist den beiden Einrichtungen dabei immer das Einbeziehen von Kindern und Jugendlichen und deren Potenzialen und Ideen.
Passend zu dem diesjährigen Motto „KULT – Das Festival der Jugendkultur“ feierten das Jugendhaus One und die JuKuWe gemeinsam mit 100 Teilnehmern, Gästen und Helfern das 20-jährige Jubiläum der Pirmasenser Jugendkulturtage. Hierfür verwandelten die Organisatorinnen Lisa Biegaj (Jugendhaus One) und Jennifer Frieden (JuKuWe) die Räumlichkeiten der JuKuWe in ein farbenfrohes Museum. Die Besucher wurden durch 20 Jahre Jugendkulturtage geführt, die durch Kunstwerke der vergangenen 19 Jahre, selbstgestaltete dadaistische Instrumente, verschiedene Medien und eine Ausstellungswand mit allen gestalteten Jukuta-Plakaten dokumentiert waren.
Highlight an diesem Abend war das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, dessen Inhalt die Teilnehmer selbst gestalteten. Die insgesamt neun Programmpunkte, darunter die Tänzer, die Rapwerkstatt und die Vocal-Gruppen des Jugendhaus One, die Band „Thamtation“, der syrische Sänger Abdulkader Shuaib, die Rapper CKC sowie die Dada-Band, die sich im Rahmen der letzten Jukutas zusammenfand, spiegelten mit ihren Auftritten die vielen Facetten der Jugendkultur wieder. Und auch die Guerilla-Band der JuKuWe, die tagsüber die Fußgängerzone durch akustische Musik in ein Live-Konzert verwandelte, brachte die Besucher der Abschlussveranstaltung dazu mitzusingen und zu tanzen.
„Unter vielen Aspekten ist die Buntheit dieses Abends einfach faszinierend“, betont Dieter Geisinger, kulturpädagogischer Leiter der JuKuWe, und bezieht sich sowohl auf das Bühnenprogramm als auch auf die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung. Viele der künstlerischen Acts waren bereits vor Jahren Teil der Jugendkulturtage oder sind es immer noch.
Über die Begeisterung für die Jugendkulturtage und die Tradition, die die Veranstaltung mittlerweile besitzt, freuen sich auch die Organisatorinnen Jennifer Frieden und Lisa Biegaj. „Viele Acts haben ohne zu zögern zugesagt, wodurch wir im Nu ein volles Bühnenprogramm hatten“, lobt Lisa Biegaj. Die beiden befinden sich mit den Teams der JuKuWe und des Jugendhauses One bereits in der Planungsphase für nächstes Jahr, dann unter dem Motto „Industriekultur“. (kem)