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Leiden des Peter Tretter vor dem Waldhof-Spiel

Fußball: Trainingswoche nur mit Mini-Kader

Wenn sich heute um 17 Uhr Mannschaft und Trainerteam des Fußball-Regionalligisten FK Pirmasens im Stadion auf der Husterhöhe beim Kaffee zur Video-Analyse des Gegners Waldhof Mannheim treffen, sind Spieler dabei, die Trainer Peter Tretter (50) erstmals wieder seit dem Samstag-Spiel bei den Stuttgarter Kickers zu Gesicht bekommt.

„Mein Co-Trainer Jens Schaufler und ich hatten in dieser Woche unter anderem wegen Schichtdienst und Verletzung gerade zehn Spieler im Training, dazu kamen vier Jungs von den A-Junioren, damit wir ein geordnetes Training durchführen konnten. Eine gute Vorbereitung sieht wirklich anders aus“, bemängelt Peter Tretter die Situation im für den Regionalligisten so entscheidenden Liga-Endspurt, der über Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden wird.
Peter Tretter: „Noch stehen wir mit 36 Punkten über dem Strich. Aber jetzt warten mit Waldhof Mannheim und der SV Elversberg die Mannschaften auf uns, die auf den beiden Relegationsplätzen stehen und diese mit aller Macht verteidigen wollen.“
Peter Tretter leidet unter der Situation, dass Spieler aus beruflichen Gründen überhaupt kein Training absolvieren können. Dazu gehörten in dieser Woche: Daniel Kläs, Patrick Freyer und Yannick Osee. Heute nicht im Einsatz: Christian Grimm (krank) und Sebastian Reinert (Oberschenkel-Probleme).
Dafür kann Dominik Rohracker nach seiner Wadenverletzung wieder eingesetzt werden. Auch er hatte nicht trainiert, ließ sich dafür aber in Saarbrücken behandeln und signalisiert Genesung. Noch eine gute Nachricht: Adam Bouzid hat sich auch wieder fit gemeldet.
Den heutigen Gegner sieht Peter Tretter am Ende der Saison trotz einer kleinen Schwäche-Periode auf einem der ersten beiden Plätzen. „Die Mannschaft von meinem Trainer-Kollegen Gerd Dais hat eine überragende Moral und Mentalität, ist zudem sehr kampfstark, was sie unter anderem in Walldorf unter Beweis stellte, und einen 0:3-Rückstand in ein 3:3 egalisierte.“
Der FKP-Trainer verweist auf die hohe Qualität, die im Waldhof-Kader steckt: „Sie haben mit Markus Scholz einen überragenden, wenn nicht den besten Liga-Torhüter, dazu mit dem Ex-Profi Michael Fink einen genialen Antreiber, der stets voran geht, einen echten Leader, dazu die stets torgefährlichen Nikolas Hebisch, Jannik Sommer, Ali Ibrahimay, Gian-Luca Korte, Benedikt Koep und Marcel Seegert, die gerade auch mit brandgefährlichen Standards ein Spiel entscheiden können. Wir müssen 90 Minuten hellwach und hoch konzentriert sein und in der Abwehr sehr gut stehen und möglichst lange die Null halten.“
Er ist stoisch ruhig, wie ein Fels in der Brandung – Gerd Dais (53), der Erfolgstrainer von Waldhof Mannheim. Trotz der 0:2-Heimniederlage am Ostermontag gegen den 1. FC Saarbrücken, des Unentschiedens daheim gegen Wormatia Worms und bei Astoria Walldorf sieht der Trainer keine Krise: „Nein, überhaupt nicht. Solche Phasen und Spielsituationen gibt es immer. Außerdem ist die Regionalliga sehr ausgeglichen. Die Situation vor dem Hinspiel gegen den FKP im Oktober war für uns eine ganz andere. Da liefen wir in der Tabelle der Musik hinterher, lagen sechs Punkte hinter Saarbrücken und vier hinter Elversberg. Heute sind wir Spitzenreiter und führen die Tabelle an. Das soll auch so bleiben. Deshalb müssen wir heute Abend beim FK Pirmasens gewinnen, was eine ganz schwere Aufgabe wird“, betont Gerd Dais, der von seiner Mannschaft aber hundertprozentig überzeugt ist.
„Gegen uns sind alle Teams sehr motiviert, geben stets mehr als 100 Prozent. Ich habe die Jungs vor dem FKP gewarnt, sie an die überzeugenden Pirmasenser Heimsiege gerade auch gegen den 1. FC Saarbrücken und die TSG Hoffenheim II erinnert. Der FKP ist daheim eine Macht, stets perfekt eingestellt und strukturiert. Eine Mannschaft, die bis zum Schlusspfiff alles gibt und laufen kann. Ein Team, das niemals aufgibt.“
Sicher ist vor dem Flutlicht-Kracher: Die einen, der FKP, wollen nicht nach unten in die Oberliga, die anderen, der Ex-Bundesligist Waldhof Mannheim, wollen in die Relegation und nach oben, in die 3. Liga. Kurzum: Jeder braucht die Punkte. Es ist angerichtet...