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Film 31.08.2017

Porträt eines Ausnahmekünstlers

David Lynch steht in seinem Atelier. Er malt, bastelt und bohrt. Das chaotisch wirkende Studio ist der bevorzugte Rückzugsort des Regisseurs, der derzeit mit der Serie „Twin Peaks“ wieder Fans verwirrt und begeistert. Die Filmemacher Jon Nguyen, Olivia Neergaard-Holm und Rick Barnes haben den 71-Jährigen getroffen und ihn einfach erzählen lassen. In einer Art 90-minütigem Monolog spricht der Exzentriker über seine Kunstleidenschaft. Er erzählt von einer idyllischen Kindheit und abenteuerlichen Jugend, vom Familienleben, dem Beginn und den frühen Phasen seines Künstlerdaseins. Andere Menschen kommen nicht zu Wort. „Ich hatte diese Vorstellung, dass man Kaffee trinkt, Zigaretten raucht und malt. Und das ist es dann“, erklärt Lynch, wie er sich das Leben eines Künstlers damals vorstellte. „Vielleicht kommen noch Mädchen dazu.“ Das Porträt dürfte vor allem für Fans des Kultregisseurs interessant sein. (Foto: oneblackarm films/dpa)