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Lokalsport 17.12.2015

Saarbrücker Heimspiele ab März im Sportpark?

Fußball: Sicherheitskonzept wird für Umzug erarbeitet

Saarbrücker Heimspiele in Pirmasens: Die Fans des 1. FC Saarbrücken kommen vielleicht zu Heimspielen ihrer Mannschaft im nächsten Jahr in den Sportpark Husterhöhe. (Foto: Reiser)

Zieht die blau-schwarze Fan-Karawane des 1. FC Saarbrücken nach der Winterpause nach Pirmasens? Trägt die Mannschaft von Trainer Falko Götz einen Teil ihrer Heimspiele in der Fußball-Regionalliga ab März 2016 im Städtischen Sportpark Husterhöhe aus? Vieles spricht dafür.

„Wir sind mit den Verantwortlichen vom FK Pirmasens und 1. FC Saarbrücken im Gespräch“, sagt Stadtsprecher Maximilian Zwick auf PZ-Anfrage. „Der 1. FC Saarbrücken ist an uns herangetreten. Wir sind im Kontakt. Aktuell geht es um ein Sicherheitskonzept“, sagt Karsten Volberg, Präsident des FK Pirmasens, im Gespräch mit der PZ.
Fakt ist: Das Saarbrücker Ludwigsparkstadion wird umgebaut. Eigentlich wollte der 1. FC Saarbrücken während der Bauphase in Saarbrücken seine Heimspiele in der Ursapharm-Arena in Elversberg austragen. Entsprechende Gespräche zwischen beiden saarländischen Vereinen werden seit Monaten geführt. Aber einen Vertragsabschluss gibt es noch nicht.
Der 1. FC Saarbrücken hat noch keinen Mietvertrag für die Elversberger Arena, unterzeichnet. Nach PZ-Informationen soll der Verein mindestens 300 000 Euro Miete an die Stadiongesellschaft in Elversberg zahlen.
Ein weiteres Problem aus Sicht des 1. FC Saarbrücken sind auch die wenigen Parkplätze rund um das Elversberger Stadion. Dieses Problem kennt die SV Elversberg und möchte ein Waldstück kaufen und mindestens 400 Parkplätze bauen. Doch das scheiterte bislang, weil in dem Waldstück geschützte Haselmäuse leben, die erst gefangen und dann woanders untergebracht werden müssen.
An den Plänen des 1. FC Saarbrücken nach Pirmasens auszuweichen, gibt es auch Kritik von zahlreichen Saarbrücker Anhängern, denen der Weg nach Pirmasens einfach zu weit ist.
Nach PZ-Informationen bleibt aber nur die Option Pirmasens als FCS-Spielstätte nach der Winterpause. Das Homburger Waldstadion scheiterte am Veto der Polizei und an der Fan-Feindschaft. Das gleiche gilt für Trier. Das teilweise marode Neunkirchener Ellenfeldstadion muss saniert werden. Rund um den Ludwigspark ist kein Geheimnis: Was die FCS-Fans sich wünschen würden, wäre ein Umzug ins französische Nancy, wo es auch einen 1. FC Saarbrücken-Fan-Klub gibt, aber das ist aufgrund der DFB-Statuten nicht möglich.
Nach PZ-Informationen würde der 1. FC Saarbrücken zwischen 70 000 und 80 000 Euro Stadionmiete an die Stadt Pirmasens zahlen. Ob der 1. FC Saarbrücken oder der FK Pirmasens den Getränke- und Speisenverkauf bei den Saarbrücker Heimspielen übernehmen werden, ist offen. FKP-Präsident Karsten Volberg: „Darüber wurde bislang noch nicht gesprochen.“
Übrigens: Das erste Heimspiel nach der Winterpause für den Tabellenvierten 1. FC Saarbrücken – der in der Winterpause einige Spieler abgeben und neue verpflichten möchte – ist gegen den FK Pirmasens. Dann folgen Saarbrücker Heimspiele gegen SV Elversberg, Waldhof Mannheim und Eintracht Trier. Kurzum: Sehr viel Fan-Potenzial für den Pirmasenser Sportpark Husterhöhe.