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Kultur 06.10.2017

„Saloniker“ mit neuem Programm

„Wir machen Musik“ in der Dahner Stadthalle

„Wir machen Musik“ heißt es am Sonntag, 8. Oktober, 17 Uhr in der Stadthalle im Haus des Gastes in Dahn, wenn die „Westrich-Saloniker“ gemeinsam mit dem Hermann Johann (Bass) ihr neues Konzertprogramm präsentieren.
Als sich 2010 sechs westpfälzische Musiker zu dem Salonorchester „Westrich-Saloniker“ zusammenschlossen, konnten sie nicht ahnen, dass sie mit ihrer Musik eine Nische gefunden hatten, die sie bis heute erfolgreich ausfüllen. Inzwischen können sie auf rund 60 Konzerte und zahlreiche kleinere Auftritte zurückblicken. Die Arrangements schreibt der Dellfelder Pianist Manfred Schöpf. Neben ihm gehören Karl Sieber (Violine), Hans Isemann (Violine), Siegfried Weber (Klarinette), Eva Glahn (Akkordeon) und Peter Herlitz (Bass) dem Sextett an.
Ein Salonorchester musiziert in einer Mindestbesetzung mit Klavier, zwei Geigen und Bass. Zur Ergänzung können weitere Instrumente hinzukommen, bei den „Westrich-Salonikern“ sind das Akkordeon und Klarinette. Das breitgefächerte Repertoire des Ensembles umfasst von der leichten Klassik über anspruchsvolle Unterhaltungsmusik aus Film, Operette und Musical, auch Tanzmusik, Folklore, Schlager und zahlreiche Welthits. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die unvergessenen Schlager aus den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Mit dem Dahner Sänger Hermann Johann haben die „Westrich-Saloniker“ schon mehrmals erfolgreich zusammen gearbeitet. 1971 gab Johann, dessen Bass ein großes Volumen bei sehr tiefen Tönen besitzt, in Dahn mit „Lieder aus Russlands Weiten“ sein erstes Konzert. 1978 kam es beim SWF im „Treffpunkt Ü-Wagen“ zu einem ersten Rundfunkauftritt und er war in der Sendung „Glaskasten“ erstmals im Fernsehen zu sehen.
Im gleichen Jahr lernte er den Dirigenten und Bundes-Chormeister Karl Sieber kennen, mit dem ihn bis heute eine herzliche Freundschaft verbindet. Johann, der alle Partien auswendig lernt, fand zunächst in Manfred Schöpf einen kongenialen Partner am Klavier, der originelle Begleitungen arrangierte und eigens für Johann neue Lieder komponierte. Später erfuhr Johann durch Lothar Frary eine ähnlich wertvolle Unterstützung. Die Freundschaft mit dem Moderatoren Peter Jochen Degen trug dazu bei, dass Johann weit über die Grenzen der Region bekannt wurde.
Der Sänger mit der tiefen Stimme ist bekannt für seine Interpretationen weltbekannter Hits, die von „Wenn ich einmal reich wäre“ aus dem Musical Anatevka bis zu Frank Sinatras „My Way“ reichen. Freuen darf man sich bei dem Konzert in Dahn außerdem auf eine Reihe russischer Weisen, aber auch auf Lieder aus Italien und Südamerika. Gemeinsam mit dem Orchester hat Johann diese Lieder für sich und die „Westrich-Saloniker“ maßgeschneidert. Das Orchester wird seine Soloauftritte mit instrumental gestalteten Welthits und Oldies umrahmen. Durch das Programm wird Karl Sieber führen.
Der Erlös dieses Benefiz-Konzerts wird einem sozialen Zweck dienen, der am Ende der Veranstaltungen bekannt gegeben wird. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Im Vorverkauf können sie im Blue-Store, Lagerverkauf, Im Gerstel erworben oder bei Hermann Johann bestellt werden. (lh)