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Lokalsport 13.03.2018

FKP feiert Premiere auf Kunstrasenplatz

Fußball: Stadion im Sportpark Husterhöhe und Rasen in der Spesbach bis Mittwoch gesperrt

Gegen den FV Dudenhofen lieferte sich der FKP in den vergangenen Jahren harte Duelle. Im letzten Pokalspiel, das die Tretter-Elf mit 3:1 gewann, spielte Jonas Singer (links) – hier im Zweikampf mit Jawad Zein – groß auf. Ob der zuletzt wegen Krankhei

Premiere für den FK Pirmasens: Zum erstmal trägt die erste Mannschaft heute Abend ein Pflichtspiel auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark Husterhöhe aus. Die Fußball-Oberliga-Partie gegen den FV Dudenhofen wurde gestern auf den Nebenplatz verlegt. Grund ist die Sperre des Naturrasens im Stadion durch die Stadtverwaltung, die Eigentümer der Sportanlage ist.

„Die Verwaltung hat uns schon vergangene Woche zu erkennen gegeben, dass zwei Spiele in solch kurzer Zeit für den Rasen problematisch werden“, berichtet FKP-Präsident Jürgen Kölsch. Der Zustand des Stadionrasens habe sich durch die Partie am Samstag gegen den FV Diefflen verschlechtert. „Die Alternative zu einer Verlegung auf den Kunstrasen wäre eine weitere Absage gewesen“, sagt Kölsch.
In Anbetracht des engen Spielplanes mit Nachholterminen habe Spielleiter Hans-Bernd Hemmler die Bitte geäußert, die Partie nicht abzusagen. Der FV Dudenhofen wurde über die Spielortverlegung informiert und sieht darin keinen Nachteil, da der Verein ebenfalls über einen Kunstrasen verfügt.
Dass die Gegebenheiten für eine Oberligapartie auf dem Nachbarplatz nicht optimal sind, ist dem FKP bewusst: „Wir haben Dauerkartenbesitzer und Sponsoren, die für einen Sitzplatz auf der Tribüne Geld bezahlen. Außerdem ist keine dauerhafte Infrastruktur für den Verkauf von Essen und Getränken vorhanden – wir müssen improvisieren“, sagt Kölsch und bittet die FKP-Anhänger um Verständnis. Auch eine Lautsprecheranlage für Durchsagen gebe es nicht. Kurzfristig lasse sich das mit überschaubarem Aufwand auch nicht realisieren. Der FKP habe Spielleiter Hans-Bernd Hemmler klar zu verstehen gegeben, dass es sich um eine Ausnahmesituation handelt. Die Eintrittspreise wurden auf einheitlich acht Euro (sechs Euro ermäßigt) festgelegt. Karten gibt es am Eingang zu den Nebenplätzen ab einer Stunde vor Spielbeginn.
Die Sportanlage in der Spesbach, die dem FKP schon des Öfteren als Ausweichplatz diente und eine stadionähnliche Infrastruktur mit Zuschauerrängen bietet, kam nicht in Frage: „Die Spesbach ist eine gute Option, aber der Rasen ist ebenfalls nicht freigegeben“, erklärt Kölsch.
Talea Meenken vom städtischen Presseamt bestätigte gestern auf Anfrage die Sperrung der Stadien auf der Husterhöhe und in der Spesbach, die vom zuständigen Fachamt bis Mittwoch angesetzt ist.