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Politik 11.10.2018

Kritik an Gauland: Wie in Nazi-Zeit

Das Internationale Auschwitz Komitee hat dem AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland vorgeworfen, er wolle die deutsche Gesellschaft „durch Hass und die Förderung niedriger Instinkte zerstören“.

Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident der von Überlebenden des Holocaust gegründeten Organisation, sagte gestern, Auschwitz-Überlebende kennen die Gaulandsche Strategie aus der eigenen Erfahrung während der Nazi-Jahre: Menschen als Artfremde und Wurzellose innerhalb der Gesellschaft zu charakterisieren und dann das „,gesunde Volksempfinden’ gegen sie zu mobilisieren“.
Die „FAZ“ hatte zuvor einen Gastkommentar des Politikers veröffentlicht. Der Berliner „Tagesspiegel“ zitierte gestern Historiker, die erklärten, der Text erinnere in Duktus und Argumentation stark an eine Rede, die Adolf Hitler 1933 vor Arbeitern gehalten hatte. (dpa)