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Lokalsport 14.09.2016

Nach der Pause schlägt „die Klub“ zu

Fußball: 10:1-Kantersieg für FKP – Alsenztal ohne Chance im Verbandspokal

Zwei Stürmer, sechs Tore: Can Özer (links) und Benjamin Auer schießen den FKP mit ihren Toren in die nächste Pokalrunde. (Foto: Reiser)

Der FK Pirmasens hat sich im Fußball-Verbandspokal für die nächste Runde qualifiziert. Gestern Abend fuhr der Regionalligist beim Landesligisten SG Alsenztal einen 10:1 (1:1)-Kantersieg ein. Bis zur Halbzeit sah es danach aber überhaupt nicht aus.

Pirmasens war zwar auch in der ersten Hälfte technisch und läuferisch überlegen, versäumte es aber den Sack mit Toren zuzumachen. Die Stürmer ließen Chancen über Chancen aus und brachten Trainer Peter Tretter fast zur Verzweiflung.
Kurz vor dem Anpfiff musste der Pirmasenser Übungsleiter auch noch umplanen. Der für die Stammelf vorgesehene Torwart Nummer zwei, Matthias Gize, verletzte sich beim Warmschießen. Für ihn musste die standesgemäße Nummer eins, Daniel Kläs, von Beginn an ran, verbrachte dann aber einen geruhsamen Abend. Denn die favorisierten Gäste legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach zwei Minuten hatte der mitaufgerückte Innenverteidiger Marco Steil mit einem Kopfball Pech. Nur eine Minute später netzte Mittelstürmer Benjamin Auer (3.) zum Führungstreffer ein. Der FKP blieb am Drücker. Dominik Rohracker vergab nach 19 Minuten. „Die Klub“ erspielte sich Möglichkeiten im Minutentakt, die Beste davon vergab Auer nach einer halben Stunden.
Dann der erste und einzige Schock der Partie: SGA-Stürmer Yves Scheuermann (36.) erzielt aus dem Nichts nach einem Freistoß den Ausgleich. Benjamin Auer scheiterte danach mit seiner dritten Großchance (39.) am Innenpfosten. SGA-Spielleiter Tim Klein-Harmeyer lobte seine Mannschaft für den großen Kampf in den ersten 45 Minuten. Vor allem Torwart Christian Koch spiele überragend und habe einige Pirmasenser Großchancen zunichte gemacht. Pirmasens habe zwar mehr Spielanteile. Die SG Alsenztal setzte aber über Yves Scheuermann und Serdar Yildiz immer wieder empfindliche Nadelstiche.
Nach dem Seitenwechsel hatte der Spuk ein schnelles Ende. Der FKP zeigte jetzt nicht nur einen deutlichen Klassenunterschied auf, sondern wandelte die Überlegenheit auch in Tore um. Der eingewechselte Can Özer (55., 65.), Felix Bürger (51., 82.), Selim Avici (68.), Sebastian Reinert (70.) und Benjamin Auer (76., 85., 89.) sorgten für klare Verhältnisse.


Can Özer. Mit dem eiskalten Stürmer kamen die Tore. Er traf zum vorentscheidenden 3:1 und 4:1.