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Lokalsport 10.11.2016

Rote Teufel lassen Finaltraum platzen

Fußball: FKP A-Junioren unterliegen 1. FC Kaiserslautern

Sandro Kempf (blaues Trikot) von der FKP-A-Jugend nimmt den Ball gegen die Kaiserslauterer Paul Will (links) und Flavius Botiseriu mit der Hacke mit. Am Ende waren die Roten Teufel aber eine Klasse stärker. (Foto: Reiser)

Der Traum vom Einzug ins Pokalfinale des Fußball-Verbandspokals ist seit gestern Abend für die A-Junioren des FK Pirmasens ausgeträumt. Gegen den in der Bundesliga auf dem dritten Platz rangierenden 1. FC Kaiserslautern setzte es für den Pirmasenser Regionalligisten im Habfinale eine 0:5 (0:3)-Schlappe.

Den ersten und aufgrund der Überlegenheit der Gäste auch einzigen Aufreger gab es vor dem Spiel. Die Roten Teufel legten ihr Veto gegen die Austragung auf dem Nebenplatz mit Naturrasen im Sportpark Husterhöhe ein. Die Begründung: Die Außen-, Strafraum- und Mittellinien sind unter dem Flutlicht nicht erkennbar. Schiedsrichter Dorian Schurer aus Frankweiler erkannte den Einwand an und verlegte die Partie kurzerhand auf den benachbarten Kunstrasenplatz.
Von den 80 Zuschauer war von Beginn an der Klassenunterschied zu sehen. Zu allem Übel musste FKP-Trainer Patrick Fischer, aufgrund von unvorhersehbaren Ausfällen, in seiner Startelf improvisieren. Für den kurzfristig erkrankten Daniel Kamphues rückte Oliver Seitz in den Kasten. Paolo Valentini verletzte sich beim Warmmachen und wurde durch Kai Merk ersetzt, der nach seinem Schlüsselbeinbruch erst zum zweiten Mal in einem Pflichtspiel zum Einsatz kam.
Der FCK übernahm sofort die Initiative und ging nach 16 Minuten durch einen Treffer von Valdrin Mustafa in Führung. Die Gäste wirkten spritziger und handlungsschneller. Zudem sind die technischen Fähigkeiten ausgereifter. Dennoch kam der FKP zur Ausgleichchance: Nach einem Freistoß von Tobias Dreyer strich ein Schuss von Dominik Reitz nur knapp am Lauterer Tor vorbei.
Drei Minuten später war es mit der Pirmasenser Herrlichkeit vorbei. Valdrin Mustafa (22.) baute mit seinem zweiten Treffer die Führung aus. Kurz vor der Pause legte Anton Artemov (42.) zum 3:0 für die Gäste nach. Zwischendrin waren die Hausherren lediglich einmal gefährlich: Kai Merk scheiterte aus zehn Metern.
Nach dem Seitenwechsel agierte der FKP offensiver als im ersten Durchgang. Alexander Dexter scheiterte gleich zweimal am hervorragenden FCK-Schlussmann Lennart Grill. Dennoch gab es für die Hausherren an diesem Abend nichts zu holen. Der FCK war in diesem Jahr einfach die bessere Mannschaft.
Die Latte verhinderte in der 64. Minute die höhere FCK-Führung. Anton Artemov knallte das Spielgerät aus 18 Metern ans Aluminium. In der 85. Minute war es soweit und es fiel das 4:0 durch den eingewechselten Kevin Coleman. Den Schlusspunkt markierte Lars Bister in der Nachspielzeit.
Im Finale trifft der FCK nun auf den FSV Mainz 05, der gestern Abend das Derby gegen den TSV Schott Mainz klar mit 4:1 für sich entschied.


Kai Merk. Der Pirmasenser Stürmer bestritt nach seinem Schlüsselbeinbruch sein erstes Spiel von Anfang an und zeigte gleich wie wichtig er, aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten, im Laufe der Runde noch für seine Mitspieler werden kann.



FKP-Trainer Patrick Fischer: Seit ich Trainer bei den A-Junioren bin, war es das erste Mal, dass gegen Kaiserslautern wirklich nichts drin war. Der Ausfall von unserem defensiven Mittelfeldspieler Paolo Valentini und der Wechsel auf den Kunstrasenplatz waren natürlich kein Vorteil für uns. Ich bin froh, dass Kai Merk wieder zur Verfügung steht. Der FCK hat aber auch wirklich eine gute Truppe in diesem Jahr.
FCK-Trainer Gunter Metz: Wir wussten, dass es kein Selbstläufer wird. Gegen den FK Pirmasens ist es immer schwer. Wir freuen uns über den Sieg.